Nach tagelangem Chaos und widersprüchlichen Signalen aus Regierung und Opposition zeichnet sich eine Einigung bei der umstrittenen „Aktivrente“ ab: Wie Bild berichtet, sollen Arbeitnehmer, die nach Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten, künftig monatlich bis zu 2000 Euro steuerfrei hinzuverdienen können – unabhängig vom bestehenden Grundfreibetrag für die Rente selbst.
Damit würde der maximale steuerfreie Betrag für Betroffene auf bis zu 3000 Euro pro Monat ansteigen, wie es aus dem Finanzministerium heißt. Die Regelung soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten und könnte Tausende Ruheständler motivieren, länger im Job zu bleiben.
Der Wirrwarr begann vor Wochen, als erste Entwürfe durchsickerten: Ursprünglich hieß es, der Freibetrag solle 2000 Euro Verdienst monatlich ermöglichen, was Lohn und Rente in einen Topf werfen würde. Das hätte für viele eine effektive Halbierung des versprochenen Steuervorteils bedeutet, da der bestehende Grundfreibetrag von rund 1000 Euro pro Monat (12.000 Euro jährlich) für Rentenbezüge und andere Einkünfte wie Mieten bereits verbraucht wäre.
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