Die französische Anti-Islam-Aktivistin Yona Faedda wurde verhaftet und ihr Handy von der Polizei drei Tage lang eingezogen, nachdem sie ein Straßeninterview zum Islamismus durchgeführt hatte. Die Bankkonten der Aktivistengruppe, der sie angehört, wurden bereits mehrfach gekündigt. Gegenüber GB News erzählte sie am Freitag, dass sie mit Frauen des „Collectif Némésis” unterwegs war.
Die Gruppe ist der Ansicht, dass vor allem muslimische Migranten häufiger Gewalt gegenüber Frauen verüben, und setzt sich für eine restriktive Migrationspolitik ein. Der Name Némésis wurde von der griechischen Göttin der Rache abgeleitet. Die Aktivistinnen waren bei ihrer Aktion im Januar in Lons-le-Saunier mit Burkas bekleidet und fragten Passanten, ob Frankreich in 50 Jahren überall so aussehen würde.
Wegen ihrer Kleidung wurden sie von der Polizei gestoppt. Diese fragte, was sie machen würden. Faedda erklärte, die Aktion finde einerseits in Solidarität mit Frauen im Iran statt, die zur Vollverschleierung gezwungen würden, und dass sie andererseits auf den Welt-Hijab-Tag am 1. Februar aufmerksam machen wollten. Die Frauen sehen eine Gefahr darin, dass solche Tage zu einer Normalisierung der Verschleierung in Frankreich beitragen.
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