Wie die Tagesschau berichtet, hat das Innenministerium von Minister Alexander Dobrindt (CSU) die Förderung der „Radikalen Töchter“ gestoppt. Zuvor hatte NIUS im Oktober 2025 ausführlich über die Entgleisungen der Organisation berichtet. Die Tagesschaut sieht einen Zusammenhang zwischen unserer Berichterstattung und dem Förderungsstopp.
Über Workshops wollten sie „Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus“ vermitteln. Teilnehmer sollten „empowert“ werden, um die „eigene politische Wut als emotionale Kompetenz in Mut und Visionen umzuwandeln“. Für solche und ähnliche Projekte erhielt die Organisation „Radikale Töchter“ seit Jahren Fördermittel aus der Bundeszentrale für politische Bildung, die aus dem Innenministerium finanziert wird.
Auf ihren sozialen Kanälen fielen die Aktivisten mit umfassender Kritik an den „Stadtbild“-Äußerungen von Friedrich Merz auf. „Wir Töchter lassen uns nicht für rassistische Hetze instrumentalisieren“, heißt es auf einer Kachel. An anderer Stelle schreibt die Gruppe: „Für uns Töchter ist es ein Problem, dass unser Bundeskanzler Nazi-Rhetorik verwendet, die an Goebbels erinnert.“
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