Afghanistan-Experte: Taliban lachen über uns – Handgeld und Gefängnisse wie „Hotels“

vor etwa 1 Jahr

Afghanistan-Experte: Taliban lachen über uns – Handgeld und Gefängnisse wie „Hotels“
Bildquelle: Tichys Einblick

Wenn es offen nicht geht, dann machen sie es eben heimlich. Das zeigt sich nun am Beispiel eines noch im April geplanten Fluges aus dem Sudan. Es dürfte nicht der erste sein. Stattfinden soll er laut Bild am 25. April, kurz nach Ostern und etwas vor der Kanzlerwahl. Ein leeres Zeitfenster, vom Innenministerium nach Belieben gefüllt – um nicht zu sagen: nach Gutsherrenart.

Der Flug ist Teil einer Politik, die die Bundesrepublik seit 2012 betreibt: Resettlement oder Neuansiedlung von angeblich verfolgten Menschen. Die Regierenden führen also gezielt Personen aus grundlegend verschiedenen, meist rückständigen Weltregionen und Konfliktgebieten ein, jetzt also der Sudan, in dem jahrelang ein Bürgerkrieg tobte. Niemand kann im Ernst glauben, dass sich diese hier im Schnitt besser benehmen, als es in ihren Heimatländern Usus ist, als sie es unmittelbar vor Abreise gewohnt waren.

Nachher wird es wieder heißen, die neuangesiedelten Menschen seien durch Kriegserfahrungen tief traumatisiert und bräuchten unser Verständnis. Damit werden Gewalttaten der Angesiedelten oder sonstiges Fehlverhalten global entschuldigt. Deutschland war sozusagen lange genug ein auf Sekundärtugenden errichtetes Land. Man darf doch etwas Lebensart von den neu Hereingeschneiten annehmen – oder sie ihnen unterstellen.

Auf Nachfrage heißt es nur: „Zu möglichen anstehenden Flügen äußert sich das Innenministerium grundsätzlich nicht vorher.“ Nicht einmal von der Existenz eines anstehenden Fluges darf die Öffentlichkeit erfahren. Es wird geheimgehalten, so lange es geht. Erst wenn etwas herauskommt, beginnen die Regierenden es zu rechtfertigen und Gründe oder angeblich rechtmäßige Verfahren ins Feld zu führen. Man nennt das auch Salamitaktik, und es ist eine beliebte Vorgehensweise auch von Angeklagten vor Gericht.

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