Ein Steak für 178 Euro, 655 Euro für ein Geschäftsessen: Bundesrechnungshof kritisiert Spesenrechnungen im Aufnahmeprogramm für Afghanistan

vor 10 Monaten

 Ein Steak für 178 Euro, 655 Euro für ein Geschäftsessen: Bundesrechnungshof kritisiert Spesenrechnungen im Aufnahmeprogramm für Afghanistan
Bildquelle: NiUS

Laut einem Bericht von Apollo-News hat der Bundesrechnungshof schwere finanzielle Fehler in dem von den damaligen Ministerinnen Annalena Baerbock und Nancy Faeser ins Leben gerufene Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan aufgedeckt. Das Programm zielte darauf ab, nach der Taliban-Machtübernahme monatlich bis zu 1.000 gefährdete Afghanen nach Deutschland zu bringen, wobei private Nichtregierungsorganisationen die Auswahl der Betroffenen übernahmen.

Zur Steuerung dieser NGOs pumpte die Bundesregierung in den Jahren 2022 bis 2024 insgesamt 8,4 Millionen Euro in eine „Koordinierungsstelle der Zivilgesellschaft“. Bei der Verwendung dieser Gelder kam es jedoch zu erheblichen Verstößen gegen Vorschriften, wie Apollo News berichtet. „Nach Auffassung des Bundesrechnungshofes zeigen die Verstöße des Trägers der Koordinierungsstelle, dass eine ordnungsgemäße Geschäftsführung nicht gesichert ist“, heißt es in dem am Montag erschienenen Prüfbericht.

Ein Konvoi von Sicherheitskräften der Taliban feiert das vierte Jubiläum der Machtübernahme.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel