In wenigen Monaten wählen die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag – die AfD ist in dem Bundesland dabei nicht allzu weit von der absoluten Mehrheit entfernt: Das zeigt auch eine neue Umfrage von Infratest dimap für den NDR. Laut dem Meinungsinstitut steht die Partei zur Landtagswahl bei 36 Prozent – und gewinnt gegenüber der letzten Umfrage im Januar einen Prozentpunkt hinzu.
Gleichzeitig spitzt sich der Wahlkampf zu: Die regierende SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewinnt gegenüber dem Frühjahr gleich zwei Prozentpunkte hinzu und steht jetzt bei 27 Prozent – immer noch weit hinter der AfD. Wie viel Unterschied der Amtsbonus von Schwesig macht, zeigt sich bei einem Blick auf die gleichzeitig veröffentlichte Umfrage zu einer Bundestagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Dort erreicht die SPD lediglich 15 Prozent, während die AfD sogar auf 38 Prozent kommt.
Auch die Linke kann derweil zur Landtagswahl zulegen – laut der Umfrage würde sie im September auf 13 Prozent kommen. Aktuell regiert die Partei als Juniorpartner gemeinsam mit den Sozialdemokraten das Land. Die CDU leidet dagegen offenbar unter dem Momentum für Schwesig – sie verliert gegenüber Januar drei Prozentpunkte und steht nur noch bei 10 Prozent.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











