AfD Sachsen-Anhalt wegen Verwandtenbeschäftigung in der Kritik – Siegmund sieht Geheimdienst am Werk

vor 5 Monaten

AfD Sachsen-Anhalt wegen Verwandtenbeschäftigung in der Kritik – Siegmund sieht Geheimdienst am Werk
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Die Kritik an den Beschäftigungsverhältnissen innerhalb der AfD Sachsen-Anhalt reißt nicht ab. Seit Berichte des ZDF, der Zeit und anderer Medien das Thema öffentlich gemacht haben, reiten die politischen Gegner der Partei erwartbar scharfe Attacken.

Der Landesverband der AfD Sachsen-Anhalt beschäftigt scheinbar systematisch Familienmitglieder von Parteipolitikern – quer durch die Bank. Angefangen mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, dessen Vater mit einem guten Gehalt von über 7000 Euro für einen sachsen-anhaltinischen Bundestagsabgeordneten arbeitet. Er ist nicht der Einzige: Unter anderem arbeiten drei Geschwister des Parlamentarischen Geschäftsführers der Magdeburger AfD-Fraktion, Tobias Rausch, bei der Bundestagsabgeordneten Claudia Weiss. Auch die Tochter dieser Abgeordneten ist nach MDR-Informationen wiederum für die AfD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt tätig.

Rechtlich verboten ist all das nicht – weil zwischen den Abgeordneten und den beschäftigten Familienmitgliedern ihrer Parteifreunde ja keine Familienverhältnisse bestehen. Ein „Geschmäckle“ hat es trotzdem, wie auch AfD-Chef Tino Chrupalla in der ARD-Talkshow von Caren Miosga einräumen musste. Der Eindruck: Vetternwirtschaft, nur einmal um die Ecke organisiert.

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