Die Staatsanwaltschaft Neuruppin prüft die Einleitung von Ermittlungen wegen eines AfD-Plakats, das einen angeblichen Bezug zum Nationalsozialismus haben soll. Das teilte ein Sprecher der Behörde der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Demnach soll mindestens eine Strafanzeige vorliegen.
Konkret geht es dabei um ein Plakat des AfD-Landratskandidaten im Landkreis Uckermark, Felix Teichner – dort steht im April die Wahl für das Amt an. Auf dem Plakat ist zum einen Teichner selbst abgebildet. Neben ihm steht die amtierende Landrätin Karina Dörk von der CDU, die ihre Hände zu einer Merkel-Raute zusammengetan hat – das Bild soll mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt worden sein. Der Slogan lautet: „Veränderung statt ‚weiter so‘“.
#AfD-Kandidat Felix Teichner nutzt im Wahlkampf um das Landratsamt in der #Uckermark bewusst den „Rosa Winkel“. Ein Symbol, das im Nationalsozialismus zur Kennzeichnung und Verfolgung homosexueller Menschen in Konzentrationslagern verwendet wurde.#fckafd pic.twitter.com/BHPaFw6iMs
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