Bei den Betriebsratswahlen im Volkswagen-Konzern hat die IG Metall in mehreren Werken Stimmen verloren. Besonders deutlich fällt der Rückgang im Stammwerk Wolfsburg aus. Gleichzeitig konnten in einzelnen Standorten Listen aus dem AfD-nahen Umfeld Mandate gewinnen.
Im größten Werk des Konzerns in Wolfsburg kam die IG Metall auf 74,8 Prozent der Stimmen und 52 der 67 Mandate. Bei der vorherigen Wahl lag sie noch bei 85,5 Prozent. Damit verlor die Gewerkschaft mehr als zehn Prozentpunkte. Wahlberechtigt waren rund 61.300 Beschäftigte, die Wahlbeteiligung lag bei 59,1 Prozent.
Zweitstärkste Kraft wurde die betriebsinterne Oppositionsliste „Die Andere Liste“ mit 14,1 Prozent und zehn Sitzen. Weitere Mandate gingen an kleinere Listen. Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) erhielt 5,3 Prozent und drei Sitze, die Liste „Die Alternative“ kam auf 2,5 Prozent und einen Sitz.
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