Die neue AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ wird in Nordrhein-Westfalen jetzt als „rechtsextremistischer Verdachtsfall“ geführt. Das teilte das Landesinnenministerium am Freitag mit. Demnach habe die Organisation eine deutliche personelle Schnittmenge mit der zuvor beobachteten und deshalb aufgelösten „Jungen Alternative“.
Innenminister Herbert Reul hatte zuletzt erklärt, die neu gegründete Jugendorganisation sei „alter Wein in neuen Schläuchen“. Reul laut WDR weiter: „Die Vorgängerorganisation war eine extrem radikalisierte Gruppe. Wenn sich das Personal kaum verändert, ist davon auszugehen, dass es unter anderem Namen weitergeht wie bisher.“
Zur Einstufung erklärte der Innenminister jetzt: „Wer glaubt, mit der Generation Deutschland hätte sich was geändert, täuscht sich.“ Denn im Kern handele es sich um die alte Organisation mit neuem Namen. Die „Generation Deutschland NRW“ habe es selber so erklärt: „Der Geist der ‚Jungen Alternative‘ soll in der GD weiterleben“, sagte Reul. „Unsere Sicherheitsbehörden wissen sehr genau, mit wem sie es zu tun haben und lassen sich durch ein neues Label nicht vom Inhalt ablenken.“
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