Mittlerweile hat die AfD genauer gefasst, wie sie zum amerikanisch-israelischen Militärschlag gegen den Iran steht. Die nach ihrem ersten Statement entbrannte Debatte im rechtskonservativen Lager aber dürfte anhalten. Die Gesprächsführung der Konservativen ist dabei nicht zielführend.
Der Aufschrei war groß: Die AfD hatte sich nach dem amerikanisch-israelischen Militärschlag nicht sofort dahinter gestellt. Stattdessen hatte man „Sorge“ artikuliert, „deutsche Interessen“ betont und die „Beendigung einer erneuten Destabilisierung“ gefordert.
Weil auch Baerbock den Schlag „verurteilte“ und die Linke von einem „völkerrechtswidrigen“ Angriff sprach, sahen liberale bis konservative Kommentatoren ihren Hufeisenmoment gekommen. Bild-Politik-Vize Filipp Piatov schrieb: „Die seltsame Iran-Allianz von AfD, Linken und Baerbock“.
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