Die AfD eilt von Umfrage-Rekord zu Umfrage-Rekord und steht im Osten mittlerweile flächendeckend kurz vor der absoluten Mehrheit. Das zeigt die letzte Sonntagsfrage des Umfrageinstituts Insa im Auftrag der Bild: Während die AfD im Bund 27 Prozent der Stimmen erhält, kommt sie in den neuen Bundesländern auf insgesamt 40 Prozent. In Westdeutschland schneidet sie dagegen deutlich schwächer ab: 24 Prozent der dort lebenden Wähler würden sie bei der Bundestagswahl bevorzugen.
Die Partei könnte damit in bestimmten Bundesländern bereits an der absoluten Mehrheit kratzen: Traditionell ist sie besonders stark in Thüringen und Sachsen – in diesen beiden Bundesländern hatte die AfD bereits bei der Bundestagswahl im Februar mit 38 beziehungsweise 37 Prozent der Zweitstimmen ihre stärksten Landesergebnisse. Für die größte Oppositionspartei ist es in dieser Hinsicht deshalb nachteilig, dass dort bereits im vergangenen Jahr ein neuer Landtag gewählt wurde.
Im kommenden Jahr wird jedoch auch in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ein neues Landesparlament gewählt – bereits vor einigen Tagen landete die AfD in Ersterem bei 40 Prozent – rund 44 Prozent der Stimmen würden für die absolute Mehrheit ausreichen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern landete die Partei in Landtags-Umfragen zuletzt bei 38 Prozent.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











