Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, sind in der Nacht zum Sonntag zwei Wahlhelfer der AfD in Tübingen bei einer Plakataktion angegriffen worden. Nach Angaben der Polizei waren die beiden Männer im Alter von 21 und 54 Jahren damit beschäftigt, Wahlplakate für die Landtagswahl anzubringen, als sie auf eine Gruppe von acht Personen trafen. Zwischen den Gruppen kam es zu einem kurzen Streit, in dessen Verlauf die Unbekannten die AfD-Helfer bedrängten und ihnen Pfefferspray ins Gesicht sprühten.
Anschließend rissen sie mehrere Plakate herunter und flüchteten mit dem Material. Wenig später entdeckte die Polizei die entwendeten Plakate unter einem geparkten Auto in der Nähe des Tatorts. Die beiden Männer erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst musste anrücken und die Männer vor Ort versorgen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden.
Rund einen Monat vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg liegt die CDU laut aktuellen Umfragen mit etwa 29 Prozent klar vorn. Die Grünen erreichen demnach zwischen 21 und 23 Prozent, während die AfD mit Spitzenkandidat Markus Frohnmaier mit rund 20 Prozent auf Rekordwerte kommt. Verglichen mit der Wahl 2021, als die AfD 9,7 Prozent erzielte, hätte die Partei damit ihren Stimmenanteil mehr als verdoppelt. Die SPD liegt zwischen acht und zehn Prozent, die Linke bei sieben und die FDP bei fünf Prozent.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











