Acht unbequeme Wahrheiten über das Bürgergeld, bei dem sich nichts ändern wird

vor 9 Monaten

Acht unbequeme Wahrheiten über das Bürgergeld, bei dem sich nichts ändern wird
Bildquelle: NiUS

Auch ein neuer Name kann die alten Probleme nicht übertünchen: Die neue Grundsicherung, ehemals Bürgergeld, soll wieder mehr Empfänger zur Arbeit motivieren und faule Leistungsverweigerer in die Pflicht nehmen. Dabei zeigt ein Blick auf die Zahlen: Die bisherigen Bürgergeld-Bezieher haben nicht nur Probleme mit dem Arbeitsantrieb, sondern ebenso mit der Bildung – und sind deshalb nur selten überhaupt in den Arbeitsmarkt integrierbar. NIUS hat die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Bürgergeld noch einmal zusammengefasst.

Die Bürgergeld-Reform droht nämlich schon vor ihrer Umsetzung zum Rohrkrepierer zu verkommen. Obwohl Kanzler Friedrich Merz vor Wochen noch tönte, er wolle über das neue System Milliardensummen einsparen, kann der gebürtige Sauerländer mittlerweile schon froh sein, wenn überhaupt Einsparungen vorgenommen werden können. Denn: Wirklich gespart werden kann nur, wenn die Menschen wieder in vollwertige Berufe einsteigen.

Das ist allerdings gar nicht so leicht: Ende 2024 bezogen über 5,4 Millionen Menschen in Deutschland Bürgergeld – rund 6,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Brisant: Mit 48 Prozent kam fast die Hälfte der Empfänger aus dem Ausland. Die meisten von ihnen, knapp über 700.000, stammen aus der Ukraine. Danach folgen mit über 500.000 Personen Syrer, gefolgt von etwa 200.000 Afghanen und fast genauso vielen Türken.

Wie eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion vor einigen Monaten aufzeigte, fallen zudem unter die Leistungsempfänger mit deutschem Pass viele mit Migrationshintergrund – 25 Prozent insgesamt. Die häufigsten Vornamen unter den deutschen Empfängern: Mohammed, Michael, Ahmad.

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