Anlässlich der Europawahlen im Jahr 2024 hat das „ökofeministische“ Netzwerk WECF (Women Engage for a Common Future) Wahlempfehlungen für deutsche linke Parteien herausgegeben. Wie sich nun auf Anfrage von Apollo News herausstellt, wird die gemeinnützige Organisation, zusammen mit zwei Unterorganisationen, von der Europäischen Kommission seit 2016 mit insgesamt 7.854.942 Euro gefördert.
Konkret wurden Wahlempfehlungen mittels einer „Wahlhelferin“ des WECF ausgesprochen. Die deutschen Parteien erhielten dabei eine sogenannte „Ecofeminist Scorecard“. Je mehr sich die Parteien für „internationale ökofeministische Politik“ aussprachen, desto besser fiel das Ergebnis aus. Nach Angaben des WECF soll besagte Scorecard dazu dienen, „junge Wähler*innen bei ihrer Wahlentscheidung zu unterstützen“. Dabei bewertete das WECF die kandidierenden deutschen Parteien hinsichtlich der Kategorien: Energie, Klimagerechtigkeit, Jugendpartizipation, Chemikalien, Landwirtschaft und gerechter Handel. In einer Tabelle wird das jeweilige Engagement der Parteien für die Kategorien mit Punkten in den Ampel-Farben bewertet.
Im Ergebnis dieser Scorecard erhielten, wenig überraschend, die Grünen, die Linke und Volt die meisten positiven Bewertungen. Die CDU und FDP kassierten die schlechtesten Ergebnisse. Die AfD wurde bei der Prüfung des „Wahlhelfers“ gar nicht erst berücksichtigt. In einem gesonderten Artikel erklärt das WECF, keine Bewertung der AfD durchzuführen, da man „keinen Milli-Teil einer Sekunde suggerieren“ wolle, „dass die AfD irgendwie wählbar“ ist. Die AfD passe „in kein demokratisch gewähltes Parlament dieser Welt und daher auch nicht auf unsere Wahlhelferin für die EU-Wahl“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











