Herbert Kickl (FPÖ) wird neuer Bundeskanzler Österreichs. Was für die linken Kräfte des Landes als Katastrophe darstellt, könnte jedoch die Sicherheitslage Österreichs – und insbesondere die der jüdischen Gemeinde – erheblich verbessern. Die Freiheitliche Partei Österreichs setzt dabei auf das effektivste Mittel gegen den zeitgenössischen Antisemitismus: Abschiebungen.
Im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete die Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) insgesamt 808 antisemitische Vorfälle in Österreich. „255 der gemeldeten antisemitischen Vorfälle waren Personen oder Organisationen zuzurechnen, die weltanschaulich oder religiös dem Islam zuzuordnen sind. 225 waren politisch links motiviert und 116 politisch rechts. 212 antisemitische Vorfälle konnten nicht eindeutig kategorisiert werden“, heißt es auf der Webseite der IKG. Damit haben 31,6 Prozent der verzeichneten Fälle von Judenhass einen muslimischen Hintergrund. Angesichts der Tatsache, dass Muslime rund acht Prozent der österreichischen Bevölkerung ausmachen, entspricht das einer Überrepräsentation mit dem Faktor 3,9.
Im österreichischen jüdischen Magazin Nunu redet Kickl diesbezüglich Tacheles: „Gerade dieser aus islamischen Gesellschaften importierte Antisemitismus ist es, der jüdischen Mitbürgern große Sorgen und Angst bereitet.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











