Es wird einsam um Kernkraftausstiegs-Deutschland. Ringsum verwerfen die Nachbarn frühere Ausstiegsabsichten, arbeiten intensiv am Wiedereinstieg in die Kernkraft, wenn nicht sogar an der erstmaligen Auflage eigener Kernkraftprogramme, modernisieren und erweitern ihre Reaktorparks.
Deutschland, das sich verbissen an die zertrümmerten Planken der „grünen“ Ausstiegsideologie klammert, wird zum mitleidig belächelten Sonderling und zum Störfaktor, der mit seinen Eskapaden die Sicherheit der europäischen Energieversorgung aufs Spiel setzt. Der Frust wächst: Auch die neugewählte schwarz-rote Regierung Merz ist zu feige, um mit dem rückwärtsgewandten „grünen“ Dogmatismus zu brechen.
In Großbritannien setzt sich der Siegeszug der Kernkraft in der entwickelten Welt fort. Das Vereinigte Königreich will nicht nur seine neun vorhandenen Reaktoren weiterbetreiben, die aktuell rund 15 Prozent des britischen Strombedarfs decken. Die Regierung will darüber hinaus 14,2 Milliarden Pfund (rund 16,8 Milliarden Euro) in den Bau eines neuen und modernen Kernkraftwerks „Sizewell C“ in der ostenglischen Grafschaft Suffolk investieren.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











