70 Euro pro Nacht für staatlich organisierte Not-Übernachtungen? Berliner Senat uneins

vor 6 Monaten

70 Euro pro Nacht für staatlich organisierte Not-Übernachtungen? Berliner Senat uneins
Bildquelle: Apollo News

Vom Stromausfall, der durch einen linksextremistischen Brandanschlag ausgelöst wurde, sind immer noch 30.000 Haushalte betroffen. Auch rund 1.500 Gewerbekunden haben immer noch keinen Strom. Für die Betroffenen hat der Berliner Senat nun in Zusammenarbeit mit den „visitBerlin-Partnerhotels“ die Aktion „Berliner Hotels für die Berlinerinnen und Berliner“ gestartet.

Die Energiesenatorin Franziska Giffey kündigte auf Instagram an: „Die Hotelzimmer können bis zur vollständigen Behebung des Schadens und zur Wiederherstellung der Stromversorgung zu Sonderkonditionen (ab 70 Euro pro Doppelzimmer inkl. Frühstück) gemietet werden.“ Eine aktuelle Liste der teilnehmenden Hotels kann unter www.visitberlinpartnerhotelsev.de eingesehen werden. Bei der Buchung muss der Code „Stromausfall“ eingegeben werden, um den Rabatt in Anspruch zu nehmen.

Giffey schrieb weiter: „Das Land Berlin verzichtet in all diesen Fällen auf die Erhebung der City Tax. Das zeugt vom großen Zusammenhalt und der Solidarität, die die Berlinerinnen und Berliner in schwierigen Zeiten immer wieder aufbringen.“ Im Internet nehmen zahlreiche Menschen Anstoß daran, dass die vom Stromausfall Betroffenen die Hotelkosten unter Umständen selbst zahlen müssen, während die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in Hotels vom Land Berlin bezahlt werden. Dabei befinden sich die Kosten in einer ähnlichen Preisspanne. Am Montag sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner auf einer Pressekonferenz, dass der Senat prüfe, ob die Kosten für die Unterbringung der Berliner in Hotels übernommen werden.

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