In einer protestantischen Kirche im Dorf Kasanga im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo wurden siebzig Christen brutal enthauptet. Für die Tat soll die islamistische Miliz Allied Democratic Forces (ADF), die mit dem sogenannten Islamischen Staat (IS) kooperiert, verantwortlich sein.
Die blutige Attacke begann am frühen Morgen des 13. Februar. Gegen 4 Uhr näherten sich Bewaffnete der ADF dem Dorf Mayba im Gebiet Lubero. Sie riefen den Bewohnern zu: „Raus, raus und keinen Lärm machen.“ Zwanzig Männer und Frauen folgten der Aufforderung – sie wurden verschleppt, dies berichtete die christliche Organisation Open Doors, unter Berufung auf lokale Quellen.
Das Dorf geriet in Aufruhr. Die Menschen versammelten sich, um eine Möglichkeit zur Befreiung der Gefangenen zu finden. Doch die ADF-Kämpfer kehrten zurück. Sie umzingelten die Siedlung und nahmen weitere fünfzig Christen mit. Ihr Schicksal war besiegelt: In der Kirche von Kasanga wurden sie grausam ermordet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











