In wenigen Tagen öffnen die Weihnachtsmärkte, manche haben schon auf: Gebrannte Mandeln, Glühwein, Kinderkarussell – es ist die Vorfreude aller Generationen auf Weihnachten. Und seit Generationen ähneln die Bilder einander: rote Bäckchen bei den Kindern, rote Augen bei den Eltern am Glühweinstand, eine, vielleicht zwei Stunden Glücksgefühle für die ganze Familie. Das ist dieses Jahr leider anders.
In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für dpa kamen Zahlen heraus, die einem die festliche Vorfreude verderben können und die zeigen, dass die Anschläge auf Weihnachtsmärkte in Berlin 2016 und Magdeburg 2024 Spuren hinterlassen haben – und zwar tiefe: 62 Prozent der Bundesbürger machen sich Sorgen um die Sicherheit bei einem Besuch der beliebten Weihnachtsmärkte. Die Zahlen, einzeln aufgelöst: 22 Prozent der Befragten gaben an, sich „sehr“ um die Sicherheit zu sorgen, 40 Prozent antworteten mit „etwas“ auf die Frage, ob ihnen die Anschläge der Vergangenheit Sorgen bereiten. Nur gut ein Drittel (35 Prozent) blickt demnach unbeschwert auf einen Weihnachtsmarktbummel.
„Merkel-Lego“: Die Betonsteine kamen nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz auf zahlreichen Weihnachtsmärkten zum Einsatz.
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