Die Stadt Rostock, geführt von Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Die Linke), hat sich bei der Haushaltsplanung für dieses Jahr grob verschätzt: In der Planung der Stadt klafft ein Loch von 43 Millionen Euro. Es drohte unter anderem bereits, dass den 2.700 Mitarbeitern der Stadt weder Gehalt noch Weihnachtsgeld gezahlt werden könnten – allein dafür fehlen elf Millionen Euro in der aktuellen Planung.
Doch die Bürgerschaft der Stadt beschloss am Mittwoch kurzfristig mehrere Millionen-Kredite, die die Finanzierung der Verwaltung fürs Erste sicherstellen. Wie die Ostsee-Zeitung mit Berufung auf den Rostocker Senat berichtet, sollen die Tarifverhandlungen sowie gestiegene Arbeitgeberkosten für Krankenversicherung und Pflegebeiträge für den Rechenfehler in der Planung gesorgt haben.
Politisch verantwortlich sind die Linken-Politikerin und OB Kröger und ihr sozialdemokratischer Finanzsenator Chris von Wrycz Rekowski. Kröger machte in der Sache jedoch vor allem einen Sündenbock aus – ein leitender Mitarbeiter in der Verwaltung wurde von ihr deshalb gekündigt.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











