Der Staatsschutz ermittelt in Nachrodt-Wiblingwerde, nachdem Unbekannte in der Nacht zu Samstag über 40 Deutschlandfahnen an öffentlichen Orten aufgehängt haben. Die Fahnen wurden an Masten, am Funkturm und auf Wegen aufgehängt, wie die Junge Freiheit berichtet. Unter dem Funkturm wurde auch ein Schild aufgehängt, auf dem in schwarz-rot-goldener Schrift steht: „Nationalstolz ist kein Verbrechen“. Dass die Fahnen in einer nächtlichen Aktion auf öffentlichem Gelände gehisst wurden, ist für die Bürgermeisterin Birgit Tupat problematisch.
„Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand auf seinem Grundstück eine Deutschlandfahne hisst. Aber diese Fahnen sind an Laternen, auf öffentlichen Wegen. Und wenn es einen rechten Hintergrund hat, dann geht das gar nicht“, sagt sie laut eines Berichts des Portals come-on.de. Des Weiteren spricht sie von einem „Missbrauch des Symbols“. Es komme darauf an, was man mit dem Aufhängen der Fahne bezwecken wolle.
Laut Lokaldirekt.de gebe es einen Bezug zur Aktion „Hiss die Flagge“. Im Internet gibt es aus ganz Deutschland zahlreiche Videos, in denen Deutschlandfahnen aufgehängt werden, versehen mit Hashtags wie „Patriot“ oder „Hiss die Flagge“. Die Fahnen in Nachrodt-Wiblingwerde hatten eine unterschiedliche Größe: Es gab kleine Fahnen an Holzstangen und größere an Laternenmasten. Wegen des Schildes am Funkturm geht die Polizei von einem Bezug zur Aktion #hissdieflagge aus und übergab die Ermittlungen an den Staatsschutz.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











