Auch im neuen Jahr setzt Gold seinen Rekordkurs ungebremst fort. Der Preis pro Feinunze (31,1 Gramm) hat jetzt die Marke von 4.000 Euro überschritten und ein neues Allzeithoch erreicht. Erneut wurde damit ein bedeutender psychologischer Schwellenwert durchbrochen.
Noch gewaltiger ist der Anstieg beim Silber, das jetzt 80 Euro pro Feinunze kostet. Vor einem Jahr hatte der Silberpreis noch bei etwa 30 Euro gelegen. Das Geld der Notenbanken verliert gegenüber den Edelmetallen massiv an Wert. Sie gelten in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen.
Insgesamt ist der Preis pro Feinunze Gold seit Januar 2002 – dem Jahr der Einführung des Euro – um mehr als 1.000 Prozent gestiegen. Damals lag der Goldpreis zwischen 300 und 350 Euro. Auch bei Silber ergibt sich seit diesem Zeitraum ein noch stärker parabolischer Anstieg von über 1.400 Prozent. Eine Feinunze des umsatzsteuerpflichtigen Edelmetalls kostete damals netto etwa fünf Euro.
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