Auch in der neuesten Forsa-Umfrage zur Bundestagswahl für n-tv und RTL, die am Dienstag veröffentlicht wurde, erreicht die AfD einen neuen Rekordwert von 28 Prozent und ist damit deutlich stärkste Kraft – die größte Oppositionspartei konnte gegenüber der letzten Woche sogar um einen Prozentpunkt zulegen. Die Union bleibt unterdessen stabil bei 22 Prozent – ihrem schwächsten Wert in einer bundesweiten Forsa-Umfrage seit Januar 2022. Der Vorsprung der AfD ist damit auf sechs Prozentpunkte angewachsen.
Die Grünen bleiben derweil drittstärkste Kraft. Ihr Umfragehöhenflug nach Cem Özdemirs Wahlsieg in Baden-Württemberg im März flacht jedoch etwas ab: Die Partei büßt gegenüber der vergangenen Woche einen Prozentpunkt ein. Die SPD bleibt bei 12 Prozent – einem katastrophalen Wert für die Genossen.
Die schwarz-rote Bundesregierung steht damit erneut ohne Mehrheit da. Union und SPD kommen gemeinsam auf lediglich 34 Prozent. Die Linkspartei steht unterdessen bei 11 Prozent. Unter der Fünf-Prozent-Hürde wird das BSW erstmals seit Längerem wieder genannt und erreicht drei Prozent. Die FDP bleibt bei vier Prozent.
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