Das Jahr 2024 endet. Es wird das letzte Jahr gewesen sein, in dem deutsche Regierungspolitiker die Grundlage von allem ignorieren konnten: die Wirtschaft. Es wird das letzte Jahr gewesen sein, in dem Deutschland sich lächerliche Quatschdebatten leisten konnte. 2025 wird das Jahr werden, in dem die Wirklichkeit sich nicht mehr von Robert Habeck zerdenken und von Olaf Scholz verleugnen lassen wird.
Hach, was war das wieder für eine Aufregung. Elon Musk schreibt einen Meinungsbeitrag für die Welt am Sonntag, in dem er Deutschlands Probleme benennt und die AfD als Lösung sieht. Es ist ein inhaltlich sehr oberflächlicher Beitrag, der kaum einen noch unentschlossenen Wähler überzeugen dürfte. Direkt neben Musks Meinung ist die entgegengesetzte und politisch klügere Meinung des designierten Welt-Chefredakteurs Jan Philipp Burgard zu lesen. Für jeden normalen Menschen dürfte das eine ganz normale Pro-Contra-Debatte darstellen – Standard in jedem journalistischen Medium.
Aber deutsche Journalisten und Politiker sind nicht normal. „Aufgabe von Journalisten und Journalistinnen ist es nicht, einem populistischen Milliardär ein Megafon in die Hand zu drücken und das Publikum zu beschallen.“ Das habe mit Journalismus nichts zu tun, empörte sich Mika Beuster, der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, bei der ARD. Die bisherige Meinungschefin der Welt, Eva Maria Kogel, kündigte aus Protest. War ihr einfach zu viel Meinung.
Der Kommentar von Elon Musk führte zur Kernschmelze des politisch-medialen Mainstreams.
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