„Es ist zu befürchten, dass vor allem bei Low-Cost-Airlines und touristisch weniger bedeutsamen Destinationen weitere Flüge gestrichen werden“, prognostiziert der Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), Ralf Beisel, gegenüber der Welt am Sonntag.
Der Flughafenverband erwartet im besten Fall „eine Stagnation bei der Passagierentwicklung“. „Im Worst-Case-Szenario droht an manchen Flughäfen ein Kapazitätseinbruch von 10 Prozent. Hochgerechnet auf alle Flughäfen wären 20 Millionen Fluggäste betroffen“, erklärt der ADV-Hauptgeschäftsführer.
Grund für die drohenden Streichungen sind die hohen Kerosinpreise infolge der iranischen Blockade der Straße von Hormus. Diese hätten sich seit mehr als zwei Monaten im Vergleich zu den Preisen vor dem Iran-Krieg verdoppelt, erklärt Beisel. Für eine Verbesserung der Situation sieht Beisel wenig Hoffnung: „Wir rechnen auch in den kommenden Monaten nicht mit einer Normalisierung.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











