2,1 Milliarden Euro Verlust und 14.000 Jobs weniger: Autozulieferer ZF unter massivem Druck

vor 4 Monaten

2,1 Milliarden Euro Verlust und 14.000 Jobs weniger: Autozulieferer ZF unter massivem Druck
Bildquelle: NiUS

Der Autozulieferer ZF hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich höhere Verluste verbucht. Nach Angaben des Unternehmens aus Friedrichshafen summierte sich das Minus auf 2,1 Milliarden Euro – etwa doppelt so viel wie im Jahr zuvor, als bereits ein Fehlbetrag von gut einer Milliarde Euro angefallen war.

Als Hauptgrund nennt der Konzern Belastungen im Zuge seines Umbaus. Vorstandschef Mathias Miedreich verwies auf Abschreibungen bei nicht profitablen Projekten, die das Ergebnis einmalig belastet hätten. Zugleich sieht das Management Fortschritte: Das bereinigte operative Ergebnis stieg von rund 1,47 Milliarden auf etwa 1,75 Milliarden Euro.

Trotz dieser Entwicklung bleibt die finanzielle Lage angespannt. Zwar konnte ZF seine Verbindlichkeiten im Jahresverlauf um 250 Millionen Euro reduzieren, dennoch liegt die Nettoverschuldung weiterhin bei über zehn Milliarden Euro. Auch die Eigenkapitalquote gab deutlich nach und sank auf 13,3 Prozent – ein Wert, der als wichtige Kennziffer für die Stabilität eines Unternehmens gilt.

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