Am Samstagabend versammelten sich bis zu 2.000 Muslime im Hamburger Stadtteil St. Georg zu einer Demonstration der islamistischen Gruppierung „Muslim Interaktiv“. Die Demonstration fand offiziell unter dem Motto „Stoppt den Genozid gegen unsere Uigurischen Geschwister in Ostturkistan“ statt. Die Veranstalter nutzten die Bühne für Islamistische Propaganda und Judenhass. Lautstark forderten die Teilnehmer die Errichtung eines Kalifats.
Während der Demonstration riefen die Islamisten wiederholt „Allahu Akbar“ und schwenkten islamistische Fahnen. Der sogenannte Tauhid-Finger war omnipräsent. Er gilt im Allgemeinen auch als Erkennungsgruß des sogenannten Islamischen Staates. Obwohl die Kundgebung für drei Stunden angemeldet war, dauerte sie nur 40 Minuten.
In sozialen Netzwerken wie X (ehemals Twitter) verbreitete „Muslim Interaktiv“ ein Video der Demonstration mit ihren Botschaften: Die „Beseitigung der verräterischen Herrscher“ in der islamischen Welt und die „Ersetzung der kolonialen Ordnung“ durch ein Kalifat, das Muslimen, Christen und Juden ein „friedliches Zusammensein“ ermöglichen soll.
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