Der 18-jährige britische Student Henry Nowak wurde auf dem Heimweg von einer Feier von dem Sikh Vikrum Digwa mit einer 20 Zentimeter langen zeremoniellen „Shastar“-Klinge erstochen. Als die Polizei nach einem Notruf eintraf, verhaftete sie zunächst Nowak, da Digwa behauptete, rassistisch beleidigt worden zu sein. Nowak verlor kurz darauf noch in Handschellen das Bewusstsein und starb auf der Straße. Digwa und seine Mutter werden nun des Mordes beziehungsweise der Beihilfe beschuldigt. Sie müssen sich vor Gericht verantworten.
Die Tat ereignete sich im Dezember vergangenen Jahres. Nowak, ein Erstsemesterstudent an der Universität Southampton, war auf dem Heimweg, nachdem er einen Abend mit seinen Fußballkollegen in der Stadt verbracht hatte. Gegen 23 Uhr soll Nowak, während er sich mit seinen Freunden über Snapchat unterhielt, auf Vikrum Digwa gestoßen sein, der ihn schlagartig mit einem Messer attackierte. Nowak versuchte daraufhin, über einen Zaun zu klettern, um vor Digwa zu flüchten, der ihn jedoch „aggressiv“ verfolgt haben soll.
Als die Polizei zum Tatort gerufen wurde, verhaftete sie jedoch zunächst das Opfer. Digwa hatte behauptet, von Nowak rassistisch beleidigt worden zu sein. Der in Handschellen gelegte Nowak starb kurz darauf auf offener Straße, nachdem er das Bewusstsein verloren hatte. Versuche der Polizei, ihn zu reanimieren, scheiterten.
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