Um ganze 18 Cent hat sich Diesel im bundesweiten Durchschnitt am Freitagmittag um 12 Uhr auf einmal verteuert. Das ist noch mehr als der Aufschlag von 16 Cent, der am Donnerstag erreicht wurde. Die Tankstellenbetreiber reagieren damit auf das gesetzliche Verbot, ihre Preise frei festsetzen und erhöhen zu dürfen. Das ist ihnen seit dem 1. April nur noch um 12 Uhr mittags gestattet.
Der Preis für E10 legte am 24. April um 12 Uhr um etwa 15 Cent zu, der für Super (E5) ebenfalls. Das geht aus Daten der Markttransparenzstelle hervor, an die die Tankstellenbetreiber ihre Preise melden müssen und die das SWR Data Lab aufbereitet hat. Die Sprünge sind damit zum Ende der Woche noch einmal größer geworden. Meist lagen sie nur bei etwa zehn Cent.
Auf die Erhöhung am Mittag folgten wie in den vergangenen Wochen schrittweise Senkungen. Dadurch versuchen die Tankstellenbetreiber herauszufinden, wie viel Geld sie tatsächlich am Markt verlangen können. Die früher üblichen günstigen Spritpreise am Abend sind durch die Regel jedenfalls passé: Um morgens marktgerecht hohe Preise von Pendlern verlangen zu können, müssen die Tankstellen mindestens dieselben Preise am Vorabend aufrufen.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











