Mit 48,4 Prozent der Stimmen unterlag AfD-Kandidat Frank Vettel bei der Bürgermeisterstichwahl in Bad Freienwalde knapp seiner CDU-Konkurrentin Ulrike Heidemann, die auf 51,6 Prozent kam. Während an den Wahlurnen die AfD mit 54,7 Prozent führte, wendete sich das Ergebnis erst mit Eintreffen der Stimmen aus den beiden Briefwahllokalen, sodass am Ende Heidemann einen Vorsprung von 160 Stimmen hatte. Am Freitag verkündete die AfD, gegen das Wahlergebnis Einspruch einzulegen – wegen Fehlern bei der Briefwahl.
„Schlussendlich waren es rund 160 Stimmen, die dazu geführt haben, dass die Gegenkandidatin sich durchgesetzt hat. Wir müssen jetzt im Nachgang feststellen, dass es massive Unregelmäßigkeiten gegeben hat bei der Briefwahl“, sagte der AfD-Landesvorsitzende René Springer bei einer Pressekonferenz anlässlich der Wahl in der Stadt nordöstlich von Berlin.
Mit den Unregelmäßigkeiten meint Springer ein Versehen der Stadt, die 401 Briefwahlunterlagen doppelt verschickt hatte. Der Fehler fiel kurz nach der Versendung der Unterlagen jedoch auf, sodass alle betroffenen Briefwahlunterlagen für ungültig erklärt und den Briefwählern neue Briefwahlunterlagen zugeschickt wurden.
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