Die spanische Regierung hat im April mittels eines Dekrets den Aufenthaltsstatus Hunderttausender illegaler Migranten legalisiert. Illegale Migranten konnten sich mittels eines Antrags um einen legalen Aufenthaltsstatus bewerben. Jetzt ist die Anmeldefrist abgelaufen. Während die Regierung ursprünglich mit etwa 500.000 Anträgen rechnete, sind letztendlich rund 1,3 Millionen eingegangen.
Über die zentrale Verwaltungsplattform wurden demnach bisher rund 1,3 Millionen Anträge auf eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erfasst, wie die spanische Tageszeitung El País berichtet. Damit lag die tatsächliche Zahl der Anträge bei Weitem über der ursprünglich geschätzten. Das sorgte in der Behörde bereits vor Wochen für Unmut. Bereits damals war klar, dass weitaus mehr Anträge gestellt werden würden als ursprünglich vorgesehen (Apollo News berichtete).
Bereits die Polizei warnte zuvor vor deutlich höheren Zahlen. So hieß es in einem internen Risikobericht der Behörde im Januar, dass bis zu 1,35 Millionen Anträge zu erwarten seien.
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