In Großbritannien wurde eine 13-Jährige verurteilt, weil sie gegen die Tür eines Hotels, in dem Asylbewerber untergebracht sind, getreten hatte. Der Vorfall ereignete sich bei einer Demonstration gegen die britische Migrationspolitik infolge des brutalen Messerangriffs eines 17-Jährigen mit ruandischen Wurzeln. Der Jugendliche hatte Ende Juli drei Mädchen im Kleinkindalter im britischen Southport getötet und zehn weitere Personen verletzt (Apollo News berichtete).
Bei den darauffolgenden Kundgebungen kam es auch zu massiven Aggressionen gegen Migranten. Im westlich von London gelegenen Aldershot versammelten sich etwa 200 Menschen vor einem Hotel für Asylbewerber, um gegen die Masseneinwanderung zu demonstrieren. Dort schlug und trat die 13-Jährige, zusammen mit weiteren Demonstranten, gegen die Tür der Asylunterkunft – die Tür blieb dabei unbeschadet. Am Montag musste sich die 13-Jährige dann vor einem Gericht verantworten.
„Du warst mit einer großen Zahl von Leuten zusammen, die alle geschrien und mit Gewalt gedroht haben“, redete der Richter auf die Angeklagte ein. Weiter behauptet der Richter, dass die Tat dazu geführt habe, dass die Asylbewerber in dem Hotel „absolut verängstigt waren“. Aus diesem Grund sei das Treten gegen die Tür „eine ernste und sehr üble Tat“. Das Mädchen zeigte sich reumütig.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











