Die Bundesregierung hat erneut einen Abschiebeflug nach Afghanistan organisiert. Am Freitagmorgen startete ein Flugzeug mit 81 Personen an Bord vom Flughafen Leipzig/Halle Richtung der afghanischen Hauptstadt Kabul. Die abgeschobenen Afghanen erhielten dabei ein Handgeld in Höhe von 1000 Euro. Das berichtet die Welt unter Berufung auf das Bundesinnenministerium.
Demnach seien rund 100 Personen für den Flug vorgesehen gewesen – nicht alle Personen sind jedoch an Bord. Es handelt sich bei den Abgeschobenen um straffällig gewordene Afghanen – teilweise fehlen Dokumente, weshalb die Abschiebung unmöglich ist. Auch der Flugstart verzögerte sich etwas: Statt um sieben Uhr morgens ging der Flug erst um 8:35 Uhr.
Die Vorbereitungen für den Flug verliefen unter strengster Geheimhaltung – die abgeschobenen Personen sind von verschiedenen Bundesländern gemeldet worden. Es handelt sich dabei um schwer vorbestrafte Afghanen, die vorher bereits in Abschiebehaft saßen. Unter ihnen sind Menschen, die wegen Totschlags, Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung verurteilt wurden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











