Ein Jugendlicher aus Dorsten im Kreis Recklinghausen ist wegen des gewaltsamen Todes einer Frau und ihres kleinen Kindes zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Das verkündete am Mittwoch das Landgericht Essen. Nach Mitteilung einer Gerichtssprecherin sah das Gericht den 16-Jährigen des zweifachen Totschlags schuldig. Der Angeklagte hatte gestanden, im Juni 2025 eine 32-jährige Nachbarin und deren 19 Monate alte Tochter getötet zu haben.
Tatort des Verbrechens war ein abgelegener Waldweg in Dorsten. Eine Spaziergängerin entdeckte dort den Körper der Frau, der teilweise entkleidet auf einer Bank lag. Das Kind wurde erst später von Einsatzkräften in einem nahegelegenen Gebüsch gefunden. Beide Opfer erlitten schwerste Kopfverletzungen.
Eine Bratpfanne wurde als mögliches Tatwerkzeug identifiziert, da entsprechende Spuren und Verletzungsbilder darauf hindeuteten. Laut Obduktionsbericht war dem Mädchen unter anderem der Schädel gebrochen worden. Der Fall hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst und für breite mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Über die Hintergründe der Tat war lange wenig bekannt.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











