10 Jahre nach „Wir schaffen das“ – das Freibad als neuer Serientatort

vor 11 Monaten

10 Jahre nach „Wir schaffen das“ – das Freibad als neuer Serientatort
Bildquelle: NiUS

Was vor einigen Jahren noch unvorstellbar schien, ist heute traurige Realität in vielen Teilen Deutschlands: Das Freibad ist kein sicherer Ort mehr für Familien mit Kindern, Frauen und Mädchen. Die Anzahl an Straftaten in Bädern hat zuletzt enorm zugenommen und das Täterprofil dahinter ist überall ein ähnliches. In erster Linie sind es heute also Frauen und Kinder, die für die Fehler von 2015 bezahlen müssen.

Auch wenn sich manche Politiker dies zehn Jahre nach der Flüchtlingskrise 2015 nach wie vor nicht eingestehen wollen, sind dank eines völlig verqueren Verständnisses von Menschlichkeit und Schutz heute einige Orte Deutschlands zu absoluten No-go-Areas verkommen. Insbesondere das früher allseits so beliebte und für viele schöne Kindheitserinnerungen verantwortliche Freibad rangiert hier ganz oben.

Polizisten stehen vor dem Eingang des Sommerbad in Neukölln. Zum wiederholten Male war das Berliner Freibad wegen Rangeleien und renitenter Besucher frühzeitig geschlossen und geräumt worden.

Kaum eine Woche ist in diesem Sommer vergangen, wo uns nicht Meldungen über sexuelle Übergriffe oder gewaltvolle Auseinandersetzungen in deutschen Schwimmbädern erreichten. Erst vor wenigen Tagen wurden beispielsweise Zahlen aus Niedersachsen öffentlich, die offenbaren, dass der Anstieg an Straftaten in dortigen Schwimmbädern bei rund 65 Prozent liegt. Bei Sexualdelikten sind mit Syrern und Afghanen vor allem nicht-deutsche Staatsbürger als Täter überrepräsentiert. Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in anderen Teilen Deutschlands ab. Horrormeldungen über Missbrauch, Massenschlägereien und eine rapide steigende Anzahl an Straftaten erreichten uns diesen Sommer unter anderem bereits aus Hessen, Baden-Württemberg, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.

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