Einnahmen des Bundes nach Einzelplänen. Der Bundeshaushalt zeigt, wie die Bundesregierung Steuergelder auf Ministerien und öffentliche Aufgaben verteilt.
Der Bundeshaushalt ist der Finanzplan der Bundesrepublik Deutschland und wird jährlich vom Bundestag beschlossen. Er legt fest, welche Einnahmen der Bund erwartet und wofür diese Mittel ausgegeben werden dürfen. Der Haushalt 2014 umfasst alle Einzelpläne der Bundesministerien sowie weitere Verfassungsorgane wie den Bundespräsidenten, den Bundestag und das Bundesverfassungsgericht.
Die Einnahmen werden nach dem Ressortprinzip gegliedert: Jedes Ministerium erhält einen eigenen Einzelplan mit einer eindeutigen Nummer. Der größte Einzelplan ist traditionell das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das für Rentenversicherung, Grundsicherung und Arbeitsmarktpolitik zuständig ist. Weitere bedeutende Posten sind Verteidigung, Verkehr und digitale Infrastruktur sowie der Schuldendienst.
Die hier dargestellten Daten stammen vom Bundesministerium der Finanzen und zeigen die Sollwerte des Haushaltsjahres 2014. Sollwerte sind die im Haushaltsgesetz festgelegten Planansätze. Die tatsächlichen Ist-Werte können durch Nachträge, Minderausgaben oder außerplanmäßige Ausgaben abweichen.
Der Bundeshaushalt ist hierarchisch in drei Ebenen gegliedert: Einzelpläne (Ministerien), Kapitel (Abteilungen und Aufgabenbereiche) und Titel (konkrete Einnahme- oder Ausgabepositionen). Diese Struktur ermöglicht eine detaillierte Nachverfolgung der Mittelverwendung und gewährleistet parlamentarische Kontrolle über die Staatsfinanzen.
Klicken Sie auf einen Einzelplan, um die detaillierte Aufschlüsselung nach Kapiteln und Titeln zu sehen. Mit der Vergleichsfunktion können Sie die Entwicklung einzelner Haushaltsposten über mehrere Jahre analysieren und Veränderungen in der Haushaltsstruktur nachvollziehen.